MPW/Hans Erdmann. Bauen am Wasser – das wird in Berlin immer mehr zu einem wichtigen Kriterium im Wohnungsneubau. Bestes und aktuellstes Beispiel dafür ist Spandau. Hier entstehen allein an der Havel ab der Wasserstadtbrücke im Ortsteil Haselhorst seit 2018 bis 2025 rund 2.500 Wohnungen für rund 6.000 Berliner und Berlinerinnen. Waterkant heiß der neue Hotspot, deren Bauherr die Gewobag ist, die mit rund 2.000 Wohnungen am Projekt beteiligt ist. Bei der Hälfte der Wohnungen, die gefördert werden, liegt der Preis bei etwa 6 Euro pro Quadratmeter, im frei finanzierten Bereich bei etwa 10 bis 11 Euro. Ein hoher Prozentsatz sind Ein- bis Zweizimmerwohnungen. Bausenator Sebastian Scheel lobte dieses Bauvorhaben mit den Worten „unsere Stadt braucht mehr Quartiere wie dieses“. Dafür würden bezahlbare Wohnungen für viele Menschen sprechen, auch mit individuellen Lebensentwürfen, die Verwendung nachhaltiger Baustoffe sowie ein gut durchdachtes Mobilitäts- und Energiekonzept. MPW war dabei und muss sagen: Die Waterkant kann sich sehen lassen.