Auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) diskutierten die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen), die Wirtschaftsminister Martin Dulig (Sachsen, SPD) und Prof. Dr. Jörg Steinbach (Brandenburg, SPD) und Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel (SPD) über die Folgen der Corona-Krise und die Kooperation der Bundesländer bei der Transformation.

Die ostdeutsche Wirtschaft ist in Teilen besser durch die Corona-Krise gekommen als jene in den westdeutschen Bundesländern. Auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum sahen die Teilnehmer in der Runde der Wirtschaftsminister aber bewusst Licht und Schatten im zweiten Jahr der Corona-Pandemie. Bei allem Kooperationswillen gab es aber auch Dissens unter den Wirtschaftsministern. Dieser betraf vor allem das Pipeline-Projekt NordStream2 und die Zusammenarbeit mit Russland. Während der Schweriner Energieminister Christian Pegel den Stand der Bauarbeiten schilderte und einen optimistischen Ausblick auf die Fertigstellung der Pipeline gab, wiederholte Berlins Wirtschaftssenatorin Pop die Skepsis ihrer Partei bezüglich der Zusammenarbeit mit Russland. Sie erinnerte zudem daran, dass das Projekt NordStream2 auch unter Klimagesichtspunkten kritisch zu bewerten sei.

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