Potsdam. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) begeht in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass zieht die WFBB Bilanz: Rund 8.000 Unternehmensprojekte mit 67.000 Arbeitsplätzen hat die Landeswirtschaftsförderung in den vergangenen 20 Jahren unterstützt – rechnerisch neun Arbeitsplätze pro Tag! Das Angebotsspektrum der WFBB ist bis heute deutschlandweit einmalig. Und die Brandenburger Wirtschaftsförderung blickt optimistisch in die Zukunft: Der Standort Brandenburg ist auf dem Weg, sich zu einem neuen industriellen Zentrum Deutschlands zu entwickeln.
„Brandenburg befindet sich in der erfolgreichsten Phase seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Daran hat die Wirtschaftsförderung Brandenburg einen großen Anteil. Ob Ansiedlungen, Innovationen, Fachkräfte, Energieagentur, Außenwirtschaft oder Gründungen – die WFBB hat mit dazu beigetragen, dass Brandenburg heute im weltweiten Maßstab keinen Vergleich zu scheuen braucht. Der größte Erfolg, an dem die Brandenburger Wirtschaftsförderung beteiligt war, ist die Ansiedlung der Gigafactory von Tesla. Daraus entwickelt sich jetzt eine ganz neue Wertschöpfungskette der Elektromobilität im Land. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsführung der WFBB für 20 Jahre engagierte und erfolgreiche Arbeit für Brandenburg“ erklärte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, auf der Pressekonferenz zum 20jährigen Bestehen der WFBB.

WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt freut sich über die positive Bilanz: „Seit der Gründung in 2001 hat die Wirtschaftsförderung Brandenburg rund 8.000 Unternehmensprojekte mit 67.000 Arbeitsplätzen und einem Investitionsvolumen von gut 13 Milliarden Euro aktiv begleitet. Dabei sind wir 2001 in einer schweren Zeit mit hoher Arbeitslosigkeit gestartet. Aber die gemeinsame Arbeit aller Partner im Land hat sich gelohnt: Heute steht der Standort ganz anders dar. Brandenburg ist auf dem Weg, sich zu einem neuen industriellen Zentrum Deutschlands zu entwickeln. Dazu tragen besonders die beiden großen Brandenburger Themen Mobilität der Zukunft und Zentrum der Energiewende bei. Sie werden von der WFBB weltweit aktiv vermarktet. Wir verzeichnen ein großes Interesse am Standort. Die Nachfrage ist sogar in der Pandemiezeit weiter gestiegen. Dazu trägt auch der ‚Tesla-Effekt‘ bei, der Brandenburg seit der Verkündung der Standortentscheidung beflügelt. Wir blicken deshalb mit Optimismus in die Zukunft und werden weiter mit aller Kraft unseren Beitrag für die Entwicklung des Standortes leisten.“

WFBB-Geschäftsführer Sebastian Saule dankte den Partnern der Gesellschaft für die gute Zusammenarbeit auf allen Geschäftsfeldern. „Wirtschaftsförderung ist Teamwork. Mit dem Ministerium genauso wie mit der Investitionsbank des Landes, den regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften, den Kammern und Verbänden sowie unseren Partnern in Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt verbindet uns ein gemeinsames Ziel: die nachhaltige Stärkung der Wirtschaftsstruktur. Diese hervorragende Kooperation ist ein besonderes Merkmal der Wirtschaftsförderung speziell in Brandenburg. Sie hilft in guten wie in schlechten Zeiten – in Krisenzeiten wie in Rekordjahren.“

„Rein statistisch betrachtet, hat die WFBB in den vergangenen 20 Jahren dazu beigetragen, dass täglich neun Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert wurden“, so Sebastian Saule weiter. „Aber auch bei Innovationen, Fachkräften, Energie, Außenwirtschaft und Gründungen kommt die Tätigkeit der Gesellschaft dem Standort, den Unternehmen und damit den Menschen überall im Land direkt zu Gute. Ob in der Prignitz, der Uckermark, dem Oderland, dem Fläming oder der Lausitz – die WFBB war und ist flächendeckend erfolgreich aktiv.“

 

 

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