Potsdam. Der Stahlkonzern ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH ist mit dem Brandenburger Innovationspreis im Cluster Metall für die Optimierung von Stahlwerksprozessen mit Methoden der künstlichen Intelligenz ausgezeichnet worden. Das Unternehmen hat mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) und des Machine learning (ML) die Produktionsprozesse im Stahlwerksbereich so optimiert, dass eine Verbesserung der Oberflächenqualität für Hochwertgüten für die Automobilindustrie um bis zu 50 Prozent erreicht wurde. Die wichtigste Innovation besteht darin, mit KI-Methoden die Oberflächenqualität nicht nur vorherzusagen, sondern die Bildung von Oberflächenfehlern im Prozess zu vermeiden. Die gemeinsam mit dem auf den Stahlsektor fokussierten KI-Anbieter Smart Steel Technologies entwickelte Technologie wurde erfolgreich in den dauerhaften Produktivbetrieb übernommen. Die Methoden erlauben es, Produktions- oder Logistikprozesse auch in anderen Branchen zu optimieren.

Darüber hinaus erhielten auch die Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH sowie die TRESKY GmbH den Brandenburger Innovationspreis im Cluster Metall. Die Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH aus Weisen überzeugt mit ihrem Drucktransmitter für Wasserstoffanwendungen.

Das Unternehmen hat es geschafft, präzise Messtechnik für die Zukunftstechnologie Wasserstoff herzustellen. Die TRESKY GmbH aus Hennigsdorf wurde für die Entwicklung eines „Die Bonders“ mit luftgelagertem Bondkopf zur hochgenauen Platzierung von Microchips der Halbleiterindustrie gewürdigt.

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