Leipzig, 29. April 2021. Im Rahmen der 13. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz haben sich russische und deutsche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik dafür ausgesprochen, stärker im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens und beim Klimaschutz zusammen­zu­­arbeiten. Am zweiten Veranstaltungstag der dreitägigen virtuellen Konferenz richtete sich der Blick der mehr als 1.000 Gäste auf Themen wie den Auf- und Ausbau der Wasserstoffwirt­schaft, die Transformation der Energiesysteme oder die Digitalisierung im Rohstoff- und Energie­bereich. In diesen und weiteren Bereichen gäbe es großes Potenzial für vertiefende Kooperationen im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit beider Länder. Es bestand ein breiter Konsens, dass ein „grüner Dialog“ zu Klima- und Nachhaltigkeitsfragen zwischen der EU und Russland das Potenzial hat, neue Brücken zwischen beiden Seiten zu schlagen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der als Schirmherr der diesjährigen Konferenz fungierte, warb für eine weiterführende Partnerschaft mit Russland im Bereich der erneuerbaren Energien: „Die wesentlichen Themen der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Wir diskutieren heute vor allem über erneuerbare Energien und Wasserstoff. Russland hat unglaubliche Potenziale“, so Kretschmer.

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